Unser kleiner Server ist nichts weiter als ein billiger Raspberry Pi 3, der heute kaum noch mehr als ein Kinobesuch kostet. Er ist unsere Heimat, das verborgene Ratten-Nest in der Schattenwelt. Wir bauen hier unsere eigenen Webseiten und sie werden gehostet von unserem eigenen Server. Einer kleinen Schachtel, die wir locker in die Tasche stecken könnten, dennoch ist dieses kleine Ding mächtiger als der teuerste Server in einem Rechenzentrum; er gehört komplett uns. Niemand kann ihn uns weg nehmen. Niemand kann uns den Zugang verweigern. Zur Not hängen wir ihn an eine kleine Batterie und betreiben ihn von einem öffentlichen WLAN. Man kann das Deepweb weder kontrollieren, noch verbieten, noch zensieren. Und gleichfalls ist es unvergleichbar mächtiger. Statt die Brotkrumen zu bekommen, die uns Webserver Betreiber vorwerfen, haben wir den direkten Zugang zu Datenbanken und all dem gespeicherten Wissen unserer Zeit.
Heimat auf dem Server, für die Entwicklung eigener Web-Anwendungen und Programme in allen mögichen Programmiersprachen, Zusammenarbeit von Arbeitsgruppen auf der Linux-Serverkultur; Breitbandanbindung, keine Grenzen.